Vermiculite als dekorativer Zuschlagstoff

Oberflächengestaltung mit Vermiculite als dekorativem Zuschlagstoff für Putze und Spachteltechniken.

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Produkt Nr. Bezeichnung Preis Grundpreis Menge
BA-KRV0000.250 Zuschlagstoffe Vermiculite 250g 7,40 € 29,61 €/kg

"Der Name des Minerals leitet sich vom lateinischen Wort vermiculus:"Würmchen" ab und spielt auf die Eigenschaft trioktaedrischer Vermiculite an, sich bei plötzlichem Erhitzen auf 200 bis 300 °C in Richtung der kristallographischen c-Achse zu wurmförmigen Gebilden aufblähen." (Wikipedia)

Der mineralogische Fachbegriff ist: Aluminium- Eisen-Magnesium- Silikat, das zur Gruppe der Glimmerminerale gehört. Expandiertes Vermiculite, ist ein sehr leichtes Granulat (hellbeige), bestehend aus fächerartigen Schichten, die eine Vielzahl kleinster Luftzellen enthält.

Verwendung von Vermiculite:

Als Zuschlagstoff für Kalkglätte, Kalk Haftputz fein und Marmorino

Empfohlene Zugabemenge von Vermiculite:

1 % (25 kg Putz mit 250 g Vermiculite)

Maximale Zugabemenge von Vermiculite:

2 % (25 kg Putz mit 500 g Vermiculite)

Verbrauch von Vermiculite:

Gemessen bei Verwendung von Kalkglätte mit 1% Vermiculite.

2-3 kg Kalkglätte und 20 – 30g Vermiculite pro m².

Verarbeitung von Vermiculite:

Bei schwach (Gipskarton- Gipsfaserplatte) oder ungleich saugenden Untergründen (Ausbesserungsstellen) soll immer eine Kaseingrundierung  und eine Grundspachtelung mit Kalkglätte oder Kalk Haftputz vorgenommen werden. Diese muß gut trocknen. Nur auf gleichmäßig saugenden Untergründen kann eine gleichmäßige Struktur erzielt werden.

Vermiculite darf nicht zu stark mit dem Rührwerk gerührt werden, sonst wird es zerkleinert. Also zunächst den Putz ohne Vermiculite nach Angabe mischen, quellen lassen und erst dann das Vermiculite zugeben. Vermiculite nimmt sehr viel Wasser auf. 250 g Vemiculite sollte zunächst mit 1 Liter Wasser benetzt oder der Putz entsprechend verdünnt werden.

Der Putz wird mit der Glättekelle ( Federstahl oder Venezianerkelle) aufgetragen, strukturiert oder geglättet und nach Anziehen ggf. nachgeglättet. Strukturen können vertikal oder horizontal oder ungerichtet zufällig in alle Richtungen gespachtelt sein.

Nach ca. 1 Stunde Trockenzeit wird mit der Glättekelle im Winkel von 90° die Oberfläche und vor allem der Vermiculite Glimmer aufgerissen ( schaben wie mit einer Ziehklinge). Die nun recht rauhe Oberfläche wird anschließend mit wenig Druck mit der Glättekelle in flachem Winkel nachgeglättet. Abschließend wird mit einem weichem Staubbesen die Oberfläche abgekehrt um lose Glimmerteile zu entfernen.

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