- Damit die Versickerungsleistung der Anlage Heute und in Zukunft ausreicht, sollte die Anlage von einem Fachbüro genau geplant und vor Ort gemäß den Vorgaben gebaut werden.
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Böden haben eine spezifische Durchlässigkeit die für die Bemessung sehr wichtig ist. Dieser sogenannte Kf-Wert sollte für eine zuverlässige Planung festgestellt werden, da ansonsten einer Pauschalwert angenommen werden muß. Hinzu kommt der Wert für die örtliche Regenmenge, die ebenfalls als Bemessungsgrundlage dient.
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Das Niederschlagswasser von Dachflächen kann problemlos versickert werden, eine Filterung ist allerdings auch hier erforderlich.
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Dachbegrünungen speichern Regenwasser und verzögern den Abfluss. Dies fördert die Verdunstung, sodaß Versickerungsanlagen kleiner dimensioniert werden können.
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Der Boden der Versickerungsanlage muss mindestens 1 m über dem höchsten Grundwasserstand sein.
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Für die Berechnung und Auslegung findet das ATV Arbeitsblatt A138 "Bau und Bemessung von Anlagen und zur dezentralen Versickerung von nicht schädlich verun-reinigtem Niederschlagswasser" Anwendung.
Rechtliche Grundlagen
In jedem Fall ist zu prüfen:
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wasserechtliche Erlaubnis erforderlich?
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Baugenehmigung für die Anlage gefordert?
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liegt ein Kanal-Anschluss- bzw. Benutzungszwang vor?
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wenn ja, ist eine Befreiung davon möglich?
Bei den Landeswassergesetzen gilt, dass eine Versickerung, Verrieselung oder ortsnahe Gewässereinleitung des Niederschlagswassers Vorrang vor dem Kanalanschluss hat.