Bei den Versickerungsmulden wird wie bei der
Flächenversickerung das Regenwasser direkt über den Boden
oberflächlich versickert. Der Abstand zwischen dem höchsten
Grundwasserstand und dem tiefsten Punkt der Mulde (Sohle) muss
gemäß ATV A138 mindestens 1 m betragen.
Grundsätzlich ist zwischen Versickerungsmulden in der
schlecht durchlässigen Deckschicht und denen, die in die
sickerfähige Schicht (Sickerschicht) reichen zu
unterscheiden.
Bei der letztgenannten sind aufgrund des schlechteren
Schadstoffrückhalts erhöhte Anforderungen an das zu
versickernde Regenwasser zu stellen.
| Vorteile |
Nachteile |
- gute Wasserretention
- gute Wartungsmöglichkeiten
- geringer technischer Aufwand
|
- Flächenbedarf 10% bis 20% der angeschlossenen
Fläche
|