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Regenwasserfilter von ABW Berlin

Diese Anforderungen sollten Regenwasserfilter erfüllen

  • Entfernung von Feststoffen und feiner Partikel
  • dauerhaft hohe Wasserausbeute, wenig Wasserverlust
  • Garantie der Rückstaufreiheit des Entwässerungssystems
  • Keine Belagbildung der Siebfläche durch Algen oder Pilze
  • lange Wartungsintervalle, einfache Reinigung- und Wartung

Für die langfristig gute Wasserqualität ist die Feinfilterung sehr wichtig. Ob dabei das Dachablaufwasser vor oder innerhalb des  Regenwassertank gefiltert wird, ist eher von den örtlichen Erfordernissen abhängig. Die dauerhaft gute Feinfilterung gewährleistet, dass kaum noch Schmutzstoffe und damit kaum noch Nahrung für die Bakterien in den  Regenwassertank gelangen. Beim Einsatz von Grobfiltern (Maschenweiten größer 1-2mm) oder gar bei fehlender Regenwasserfilterung werden große Mengen an Schmutz in den Regenwassertank eingetragen. Dies führt meist zu einer erheblichen Verschlechterung der Qualität bis hin zu Faulprozessen und Schwarzfärbung des Wassers.

Selbstreinigende Filter (Die 1. Reinigungsstufe)

Selbstreinigende Regenwasserfilter sind grundsätzlich zwischen Erd-/ Zisternenfiltern und  Fallrohrfilter zu unterscheiden. Sie leiten das mit Moosen und anderen Schmutzstoffen verunreinigte Dachablaufwasser über feine Filtereinsätze aus Edelstahl (ca. 0,2mm). Das Wasser gelangt über schräg stehende Filtergewebe in den Wasserspeicher. Diese schräge Ausrichtung führt bei richtiger Wasserführung im Regenwasserfilter zu sehr hohen Wasserausbeuten ohne, dass sich Schmutzstoffe am Filtersieb ablagern können. Jedoch sollten auch hochwertige Regenwasserfilter 1 bis 2 mal im Jahr gesäubert werden, um eine optimale Feinfilterung zu ermöglichen. Das restliche Wasser (i.d.R. kleiner 10%) führt den zurückgehaltenen Schmutz unmittelbar in den Ablauf des Filters. Damit verbleiben keine Verunreinigungen im Regenwasserfilter bzw. Regenwassertank. Folglich sind gute selbstreinigende Regenwasserfilter am besten geeignet, die Anforderungen zu erfüllen.

Andere Filtertypen wie Gewebefilter, Sandfilter oder vergleichbare Konstruktionen können wir nicht empfehlen. Die Gründe sind die durchweg schlechten Erfahrungen und technischen Mängel. Unabhängig von der Ausführung und des Filtermaterials (Porenbeton, Kies, Kokosvlies usw.) werden die Verunreinigungen nicht selbständig entfernt. Dies führt meist zu Anhäufung der Verschmutzung und in Ausnahmen zum Wasserrückstau. Die Folgen sind unerwünschte Wasserverluste und eine qualitativ schlechte Regenwasserfilterung. Das Zurückhalten führt mit der Zeit dazu, dass Blätter etc. (organisches Substrat) verfaulen bzw. "kompostieren" und als Zersetzungsprodukte in den Regenwassertank gespült werden. Dadurch wird die Wasserqualität wesentlich verschlechtert und geht oft mit einem Aufwuchs im Filter und fauligen Gerüchen im Regenwassertank einher.

Voraussetzung für die problemlose Nutzung von Regenwasser ist der Einsatz einer Regenwassernutzungsanlage , die nach dem heutigen Stand der Technik geplant und gebaut wurde. So wie die Anlagen und Zubehör von ABW oikoartec GmbH Berlin.