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Naturfarben und Naturputze
Anstrichstoffe haben verschiedene Funktionen zu erfüllen, wie Schutz vor Witterungseinflüssen (Wind, Regen und UV-Licht), Schutz vor Schädlingen und Schmutz, und nicht zuletzt sollen sie den gestalterischen Ansprüchen und individuellem Ausdruck gerecht werden. Prinzipiell gilt: Soviel (Farbe) wie nötig und sowenig wie möglich. In pflanzen-chemischen Anstrichsystemen werden ca. 150 ausgesuchte, natürliche Rohstoffe wie Leinöl, Dammar oder Bienenwachs zu qualitativ hochwertigen Farben und Lacken verarbeitet. Dabei ist die Wirkungsweise dieser Rohstoffe auf Mensch und Umwelt bekannt, im Gegensatz zu den 150 000 verschiedenen Substanzen chemisch-synthetischer Anstrichsysteme. Zur Untergrundvorbereitung: Untergründe müssen vor der Behandlung gesäubert und von losen Partikeln befreit und evt. mit einer Grundierung (Tief- oder Haftgrund) vorbehandelt werden. Zur Verbesserung der Haftung und/oder der Festigkeit z.B. bei sandendem, brüchigem, stark saugendem oder glattem Untergrund sollten möglichst die gleichen Anstrichstoffe verwendet werden wie diejenigen der Folgefarben. In vielen Fällen reicht es schon aus, wenn mit einer wasserverdünnten Version der Folgefarbe vorgestrichen wird. Zum Abdecken von Wasser-, Nikotin-, Öl- oder Teerflecken werden i.d.R. Absperrlacke (z.B. auf Schellackbasis) aufgetragen, die jedoch die Diffusionsfähigkeit des Untergrundes unterbinden. Grundierungen sind auch dann erforderlich, wenn sich Untergrund und Anstrich nicht vertragen (z.B. Kalkfarbe auf Gipsputz oder bei Vorhandensein alter Farbreste). | | | | weiter zu Innen-Farben Außen-Farben Naturputze |
Gliederung der Informationen zu Naturfarben und Naturölen
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