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Raumluft

Angenehmes Raumklima auch im Winter
 

 
Eine unzureichende Luftdichtung läßt kalte Luft von außen durch die Dämmung in den warmen Innenraum eindringen. Es erfolgt eine Austrocknung der Raumluft. Ursache dafür ist: Kalte Luft kann weniger Wasser aufnehmen als warme und enthält deshalb eine geringere absolute Feuchtigkeitsmenge. Wird die Kaltluft erwärmt, entsteht eine sehr trockene Raumluft. Häuser mit einer mangelhaften Luftdichtung neigen daher zu einer zu trockenen Innenraumluft. Auch Befeuchtungsgeräte können hier nur wenig Abhilfe schaffen.
 
Ein Rechenbeispiel:
Raumluft von -10°C enthält im kalten Zustand z. B. 80 % relative Luftfeuchtigkeit. Eine Erwär-mung auf +20°C vermindert die Luftfeuchtigkeit auf 9,9 % (statt 80%).
 
 

Feuchteverhalten bei Abkühlung und Erwärmung von Luft


Normwinterklima nach DIN 4108: Innentemperatur: +20 °C
 max. Luftfeuchtigkeit: 17,3 g/m3
  relative Luftfeuchtigkeit: 50 %
  => absolute Luftfeuchtigkeit: 8,65g/m 3

Normwinterklima nach 4108:
Außentemperatur: -10 ° C
max. Luftfeuchtigkeit: 2,1 g/m3
relative Luftfeuchtigkeit: 100 %
=> Tauwasserausfall (Kondensat): 6,55g/m 3
       

Normwinterklima nach DIN 4108: Innentemperatur: +20 °C
max. Luftfeuchtigkeit: 17,3 g/m3 absolute Luftfeuchtigkeit: 1,7 g/m3=> relative Luftfeuchtigkeit: 9,9 %

Normwinterklima nach DIN 4108:
Außentemperatur: -10 °C
max. Luftfeuchtigkeit: 2,1 g/m3
relative Luftfeuchtigkeit: 80 %
=> absolute Luftfeuchtigkeit: 1,7g / m3
Innen

Außen